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   Tai Chi / Chi Gong

       Meine erste "Begegnung mit der fernöstlichen Philosophie" hatte ich mit ca. 13 Jahren.
      Mir ist damals in der Schulbücherei ein Yogabuch in die Hände gefallen, das von Anfang an mein Interesse weckte.
      1996 hab ich angefangen Tai Chi und Chi Gong zu lernen.

   Warum chinesische Bewegungsübungen? 

      Negativen Begleiterscheinungen von Stress wie Leistungsverlust, Burnout, Spannungen in Familie und Beruf, vielleicht      
      sogar  manchen Krankheiten könnten vorgebeugt, gelindert, eventuell geheilt werden.
      Eine gute und effiziente Möglichkeit bieten die teilweise leicht zu erlendenden Übungen von Chi Gong und
      Tai Chi u.a. um negativen Stress abzubauen.
      Die Hirnforschung entdeckt heute nach und nach, was im alten China schon vor Jahrhunderten bekannt war
      und  angewendet wurde.
      Überkreuzbewegungen wirken sich z.B. positiv auf die Funktion des Gehirns aus.
      Genauso das Rückwärtsgehen bei Tai Chi und viele andere Übungen.
      Auch das Lächeln, das bei der Vorbereitung und Durchführung der Übungen empfohlen wird, hat  eine
      medizinisch heilende Intention.
      Bewegte Gefühle kommen zur Ruhe, der Atem wird ruhig, die Bewegungen leicht und frei, das vegetative
      und zentrale Nervensystem wird beruhigt.
      Die traditionelle chinesiche Medizin kennt äußere und innere Krankheitsursachen.
      Zu den Äußeren gehören z.B. Wind und Kälte. Die Inneren dagegen bestehen aus unkontrollierten
      Gefühlen, welche einem bestimmten Organfunktionskreis zugeordnet sind. Ärger und Wut gehören
      zur Leber, Melancholie und Trauer zur Lunge, Freude und Ungeduld zum Herzen, Grübeln zu Magen
      und Milz, Angst und Schrecken zur Niere.
      Jede übermäßige , länger anhaltende Emotion kann das dazugehörige Organ schädigen.
      Ein Ziel der Übungen sollte auch sein, lernen die Emotionen zu kontrollieren.
      Durch Imaginationsübungen, (man stellt sich vor z.B. jugendlich, vital, gesund und zufrieden zu sein;
      man programmiert sich positiv) zusammen mit dem Lächeln wird, wie bereits erwähnt das Zentralenervensystem
      beruhigt. Atmung wird ruhig und gleichmäßig, Gelenke werden locker, Muskulatur entspannt sich,
      Gehirntätigkeit wird harmonisiert.
      Neben der positiven Wirkung für Geist und Seele ist natürlich auch die gelenkschonende Stärkung
      des Körpers zu erwähnen.